Häufig gestellte Fragen

Gerne beantworte ich Ihre Fragen auch persönlich in meiner HNO-Ordination!

Allgemein

Allgemeines zu meiner HNO-Ordination beim Naschmarkt und im Krankenhaus Göttlicher Heiland:

Wann hat die Ordination geöffnet?

Meine HNO-Wahlarztordination hat mit Ausnahme der gesetzlichen Feiertage im Medizinzentrum „Medizin am Markt“ im 4. Bezirk jeden Montag zwischen 09:00 und 13:00, Dienstag zwischen 09:00 – 18:00 und jeden Donnerstag zwischen 09:00 und 13:00 geöffnet. Im Krankenhaus Göttlicher Heiland im 17. Bezirk stehe ich Ihnen jeden Mittwoch zwischen 14:00 und 18:00 zur Verfügung. Über die Online-Terminvereinbarung können Sie die freien Terminblöcke ansehen.

Wie viel Kostet ein Besuch beim Wahlarzt?

Je nach Leistung bewegen sich die Kosten für einen Besuch in meiner HNO-Praxis zwischen 100 € und 160 €. Da ich mich an den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen orientiere bekommen meine Patient:innen meist 80% der Honorarnote refundiert.

Wo befindet sich die Ordination?

Meine Praxis in 1040 Wien befindet sich im Medizinzentrum „Medizin am Markt“ direkt beim Wiener Naschmarkt. Meine Ordination in 1170 Wien befindet sich direkt im Krankenhaus Göttlicher Heiland.

Welche Zahlungsmöglichkeiten gibt es?

Derzeit können die Honorarnoten bar sowie mit Bankomatkarte oder Kreditkarte direkt vor Ort beglichen werden. Es werden die Karten von folgenden Zahlungsabwicklern akzeptiert: Maestro, V PAY, Mastercard oder VISA.

Wie reise ich am besten zur Ordination an?

Wenn Sie den öffentlichen Verkehr nutzen empfiehlt sich die Anreise in den 4. Bezirk mit der U-Bahnlinie U4 zur Station „Kettenbrückengasse“. Die Anreise in den 17. Bezirk empfiehlt sich mit der Straßenbahnlinie 43 zur Station „Dornbcher Straße“.

Wie reiche ich meine Honorarnote bei der Krankenkasse ein?

Sie können Ihre Honorarnote online über die Webseite ihrer gesetzlichen Krankenkasse einreichen. Ebenso kann ein Papierformular verwendet werden. Gerne unterstütze ich Sie in meiner Ordination bei der Einreichung ihrer Honorarnote.


Hals

Fragen zu Erkrankungen im Bereich des Halses:

Was tun bei Halsschmerzen?

Nicht nur klassische Erkältungskrankheiten, sondern auch eine Mandelentzündung, Seitenstrangangina und sogar Allergien könnten der Grund für die Beschwerden im Hals-Rachen-Raum sein. Doch auch manche schwerwiegende Erkrankungen kündigen sich zunächst durch Halsschmerzen und Schluckbeschwerden an.
Im Normalfall, etwa bei einer Erkältung, sind Halsschmerzen lästig, aber nicht gefährlich. Lassen die Beschwerden nach 2 – 3 Tagen nicht deutlich nach, oder sind von hohem Fieber und anderen Symptomen begleitet, ist ein Besuch beim HNO-Arzt sinnvoll. Chronische bzw. sich wiederholende Halsschmerzen oder Schluckbeschwerden sollten unbedingt medizinisch abgeklärt werden!

Was ist eine Speicheldrüsenentzündung und welche Ursache gibt es dafür?

Die häufigste Ursache einer Entzündung der Speicheldrüsen sind Speichelsteine. Ein Speichelstein (Sialolith) verstopft den Ausführungsgang der Speicheldrüse, so dass es zu einem Rückstau von Speichel kommt. Im gestauten Sekret vermehren sich Bakterien oder Viren und führen zur Entzündung der Speicheldrüse. Andere Ursachen können Narben, Viruserkrankungen Medikamente oder Tumore sein. Eine Abklärung beim HNO-Facharzt ist jedenfalls zu empfehlen.

Welche Ursache kann eine Schwellung am Hals haben?

Zu den häufigsten Ursachen von Schwellungen am Hals zählen unspezifische Entzündungen der Lymphknoten, Zysten oder Erkrankungen der Speicheldrüsen oder der Schilddrüse. Auch gutartige und bösartige Tumore können oft als erstes Symptom eine Halsschwellung haben.
Sollte eine Schwellung am Hals länger als 3 – 5 Tage bestehen ist eine Begutachtung in einer HNO-Ordination unbedingt zu empfehlen.

Was ist ein Speichelstein und wie entsteht dieser?

Als Speichelstein bezeichnet man kleinste Konkremente in den Ausführungsgängen der Speicheldrüsen.Sie bestehen aus Calciumphosphat oder Calciumcarbonat. Speichelsteine entstehen aufgrund von Funktionsstörungen der Speicheldrüsen, durch Fremdkörper im Ausführungsgang einer Speicheldrüse oder durch Krankheiten wie Blutzuckerkrankheit (Diabetes mellitus).
Da der von Unterkieferspeicheldrüse produzierte Speichel eine höhere Zähflüssigkeit aufweist, ist diese Drüse am häufigsten von Speichelsteinen betroffen.

Welche Ursache hat ein Hustenreiz?

Husten kann durch verschiedene Krankheiten hervorgerufen werden: durch allergische Beschwerden, einen Infekt oder durch einen sogenannten Reflux – also zurückfließende Säure aus dem Magen. Klärung bringt dafür eine Untersuchung des Kehlkopfes, die wir als Ihr HNO-Arzt vornehmen können.

Was tun bei akuter Atemnot?

Schwellungen im Halsbereich können akute Luftnot bzw. Atemnot hervorrufen, welche durchaus lebensbedrohlich werden kann. Suchen Sie hier zeitnahe die nächste HNO-Ambulanz auf oder rufen Sie die Notrufnummer 144.


Nase

Fragen zu Erkrankungen im Bereich der Nase:

Was tun bei einer behinderten Nasenatmung?

Häufig tritt eine behinderte Nasenatmung durch einen Schnupfen oder eine Grippe auf. Es kommt dabei zu einer massiven Schwellung der Schwellkörper in der Nase, den sogenannten Nasenmuscheln kommt. Auch eine Allergie, eine schiefe Nasenscheidewand (Septumdeviation) oder Nasennebenhöhlenentzündungen sind mögliche Ursachen. Ein häufiger Nasentropfen und Nasenspraygebrauch kann auch zu einer schlechteren Nasenatmung beitragen – Sie sollten diese Medikamente daher unbedingt nicht länger anwenden, als von Ihrem HNO-Arzt empfohlen.
Eine Begutachtung durch einen HNO-Arzt ist jedenfalls zu empfehlen, um die Ursache der Nasenatmungsbehinderung herauszufinden und gezielt behandeln zu können! Insbesondere bei länger bestehenden Beschwerden sollte der Facharzt für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten aufgesucht werden.

Welche Ursachen gibt es für Nasenbluten?

Blutungen aus der Nase entstehen meist im sehr gut durchbluteten vorderen Bereich der Nasenscheidewand, dem sog. Locus Kiesselbachi. Oft ist Nasenbluten ein erstes Symptom für z. B. zu hohen Blutdruck, der dann durch den Hausarzt abgeklärt und behandelt werden muss. Andere Ursachen können eine trockene Nasenentzündung (Rhinitis sicca), eine schiefe Nasenscheidewand, Tumoren und andere seltene Gründe sein. Bei nur leichter Blutung reicht meist eine befeuchtende Nasensalbe, bei stärkeren Blutungen wird die Blutung durch Ätzmittel oder mittels Strom (Elektrokoagulation) gestoppt.

Wie behandelt man eine Nasennebenhöhlenentzündung?

Die Nasennebenhöhlen sind luftgefüllte Schleimhautaussackungen der Nasenhöhle. Häufige Symptome bei Entzündung sind Kopfschmerzen, Druckgefühl im Gesicht, Abgeschlagenheit, erschwerte Nasenatmung und Verschleimung der Atemwege.
Prinzipiell unterscheidet man eine akute von einer chronischen Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis).
Die akute bakterielle Rhinosinusitis entsteht in der Regel als Superinfektion aus einer viralen Infektion der oberen Atemwege. Als chronische Nasennebenhöhlenentzündungen werden Erkrankungen bezeichnet, wenn sie länger als 12 Wochen bestehen.
Therapeutisch wird zunächst immer versucht, die Beschwerden durch konservative Therapiemethoden zu lindern, gelingt dies nicht ist bei der chronischen Sinusitis häufig eine Operation die Therapiemethode der Wahl.

Mein Kind schnarcht. Sind die Polypen bei meinem Kind vergrößert?

Eine pauschale Antwort ist hier nicht möglich – die Ursache für das Schnarchen können durchaus vergrößerte kindliche Polypen (Rachendachmandel) sein. Ob diese operiert werden müssen, nur weil Ihr Kind schnarcht, bleibt allerdings vom Einzelfall abhängig. Wenn Ihr Kind z. B. keine daraus resultierenden Probleme und trotz Schnarchens einen erholsamen Schlaf hat, keine Atemaussetzer produziert oder unter häufigen Infektionen leidet, muss man nicht unbedingt operieren. In jedem Fall ist aber ein Besuch bei Ihrem HNO-Arzt ratsam, um die richtige Therapie zu verordnen.


Ohr

Fragen zu Erkrankungen im Bereich der Ohren:

Was tun bei Ohrenschmerzen?

Neben den klassischen Krankheiten der kalten Jahreszeit, wie Schnupfen, Erkältung oder Grippe, können Ohrenschmerzen auch andere Ursachen haben. Klingen Ohrenschmerzen nicht binnen weniger Stunden ab, sollten Sie einen HNO-Arzt aufsuchen.
Zu den häufigsten Ursachen von Schmerzen im Bereich der Ohren zählen die Gehörgangsentzündung und die Mittelohrentzündung. Auch Flüssigkeit hinter dem Trommelfell, der sogenannte Paukenerguss, kann Ohrenschmerzen verursachen.
Im Rahmen der HNO-Begutachtung erfolgt die Inspektion beider Ohren mit dem Mikroskop, die sogenannte Ohrmikroskopie.

Was ist die Ursache einer Gehörgangsentzündung?

Von einer Entzündung des äußeren Gehörgangs (Otitis externe) spricht man, wenn sich die Haut des Gehörgangs entzündet. Eine Otitis externa ist in der Regel ein harmloses Krankheitsbild, welches aber zum Teil sehr schmerzhaft sein kann. In seltenen Fällen ist sie etwas langwieriger.
Der Heilungsverlauf ist bei fachgerechter Behandlung durch einen HNO-Arzt problemlos und heilt folgenlos ab.
Oftmals kommt es infolge kleinerer Verletzungen durch unsachgemäße Reinigung der Ohren (Ohren sollten z. B. nicht mit Wattestäbchen gereinigt werden) zu einem Eindringen von Bakterien in die Haut, welche dann eine Entzündung hervorrufen.

Was ist die Ursache einer Mittelohrentzündung?

Oftmals erkranken kleinere Kinder im Rahmen eines akuten Erkältungsinfektes an einer akuten Mittelohrentzündung (Otitis media). Bedingt durch die noch nicht in ausreichendem Maße ausgebildete Ohrtrompete (Länge, Durchmesser und Positionierung im Kopf) kann es bei Kindern zu einem raschen Aufstieg von Keimen über Nase und Rachen in das Mittelohr im Rahmen von Infekten der oberen Atemwege kommen. Zudem ist das Immunsystem noch nicht vollständig ausgereift.
In der Regel heilt solch eine Entzündung rasch unter symptomatischer (schleimlösende Präparate, abschwellende Nasentropfen, schmerzlindernde Medikamente) Therapie wieder ab. Nur selten ist dabei die Gabe eines Antibiotikums nötig.
In seltenen Fällen können jedoch die Bakterien vom Mittelohr auf das Innenohr übertreten. Bei solch einer, dann als toxisch bezeichneten, Otitis media kann es dann zu einer Schädigung des Innenohres kommen. In der Folge treten dann u. U. anhaltende Hörminderung, Schwindel oder Tinnitus auf.

Welche Ursachen kann eine Hörminderung haben? Wie wird diese abgeklärt?

Als Hörminderung wird eine Verringerung des Hörvermögens bei einem erkrankten Hörorgan bezeichnet. Das Ausmaß der Hörminderung kann mit verschiedenen Methoden der Gehörprüfung bestimmt werden. Die Ursachen können vielfältig sein. So kann beispielsweise ein Erguss im Mittelohr (Paukenerguss), eine Mittelohrentzündung oder eine Verknöcherung der Gehörknöchelchen (Otosklerose) die Ursache einer Hörminderung sein. Gerne kläre ich Ihr Hörvermögen in meiner Wahlarztordination ab und berate Sie zu den bestehenden Therapiemöglichkeiten.

Was sind die Ursachen für ein Ohrgeräusch bzw. einen Tinnitus?

Nach Definition der WHO ist der Tinnitus keine Erkrankung, sondern ein Symptom, also die Auswirkung von etwas Anderem. In der überwiegenden Zahl der Fälle gilt physischer (körperlicher) oder psychischer (seelischer) Stress als Auslöser für den Tinnitus.
Ebenso können zum Beispiel Kiefergelenksfehlstellungen, Halswirbelsäulen-Beschwerden sowie akute oder chronische Mittelohrentzündungen die Ursache von Ohrgeräuschen sein. Auch kann sich im Rahmen von Schwindelerkrankungen, wie dem Morbus Menière oder einer Borreliose, kann ein Tinnitus entstehen. Bei einer Reihe von Patienten ist allerdings weder eine Ursache noch ein Auslöser nachweisbar.
Die Therapie variiert von Fall zu Fall. Medikamente, die einen lange bestehenden Tinnitus beseitigen, existieren leider nicht.

Wie reinigt man am besten die Ohren?

Die menschlichen Ohren haben ein eigenes Reinigungssystem. Es stößt alles Überflüssige sowie eventuelle Schmutzpartikel aus dem Gehörgang in die Ohrmuschel ab. Mit einem feuchten Wattebausch können Sie diesen Schmutz dann entfernen. Bitte benutzen Sie keine Wattestäbchen und reinigen Sie lediglich die Ohrmuschel, nicht den Gehörgang. Denn das birgt gewisse Risiken: So können Sie eventuell den Gehörgang beschädigen, Entzündungen auslösen oder einen Ohrenschmalz-Pfropf produzieren. Sollten Sie fest sitzendes Ohrenschmalz im Gehörgang haben, empfiehlt sich ein Besuch beim HNO-Facharzt. Hier kann der Gehörgang mit dem Mikroskop und speziellen Instrumenten gereinigt werden.